Barneville-Carteret und die Côte des Îles

Vom Cap de Carteret aus, hoch über dem Meer, eröffnet sich dem Besucher ein atemberaubender Ausblick. In der Ferne sieht man die Ecréhou-Inseln, Jersey und Guernsey.

 

Das Kap führt auch zu den Dünen von Hatainville... der perfekte Ort für ein erholsames Picknick. In Carteret mit seinen Villen aus der Belle Epoque kann man wunderschöne Spaziergänge machen und mit Freunden oder der Familie ausgehen. Und auf der anderen Seite des Hafens werden im Städtchen Barneville jeden Samstag auf dem charmanten Wochenmarkt leckere Produkte angeboten. Segelschiffe oder Schnellboote bringen Sie ab Barneville-Carteret zu den Kanalinseln. Alderney, Guernsey, Sark und Jersey sind nur einen Katzensprung entfernt! Eine Spritztour übers Meer, die vollkommene Abwechslung nach englischer Uhrzeit verspricht!

Einige Besonderheiten der Côte des Iles

Die Badehaüschen von Carteret

Als Ende des 19. Jahrhunderts Seebäder in Mode kamen, entstanden entlang des Strands in Barneville und auf den Klippen in Carteret Hotels und Villen, die den Fischerdörfern Glanz verliehen. Am Strand La Potinière in Carteret findet man auch hübsche, weiß-blaue Badehäuschen.

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Vom Kap in die Dünen

Oberhalb des Strands von Carteret folgt ein Wanderweg der Küste und führt über das Cap de Carteret hinweg in Richtung Norden. Am Leuchtturm angekommen eröffnet sich ein neuer fantastischer Ausblick: Das Dünenmassiv von Hatainville erhebt sich 60 Meter über dem Meeresspiegel. Zwischen dem Cap und den Dünen finden Sie ebenfalls die Überreste einer alten Kirche, die Saint-Germain-le-Scot gewidmet ist, der im 5. Jahrhundert das Evangelium im Cotentin verkündete.

Die Dünen of Hatainville

Als Teil des Dünenmassivs von Baubigny erreichen die Dünen von Hatainville eine Höhe von 80 Metern und ziehen sich in einem 1,5 km breiten Streifen an der Küste entlang. Ein landschaftlicher, biologischer, aber auch historischer und kultureller Schatz.

Der Pfad über das Cap de Carteret

Dieser Abschnitt des Zöllnerwegs verbindet den Strand von Carteret mit dem Strand der Vieille Eglise. Entlang des gesamten Wegs hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Kanalinseln. Im 18. Jahrhundert wurde dieser Weg von den Zöllnern benutzt, um die Küste zu überwachen und Schmuggler von den Inseln auf frischer Tat zu ertappen. Ganz oben in den Klippen ist ein Zugang zu den Überresten einer alten Küstenartilleriestellung, die 1745 während des österreichischen Erbfolgekriegs errichtet wurde und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb blieb.

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Für Sportliche

In Barneville-Carteret bieten die Segelschule und der Wassersportverein ein breites Angebot für jede Leistungsklasse: Optimist, Katamaran, Windsurfen, etc.


 

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An seinem Hafen gelegen, dem Portbail den Beinamen "Lächeln des Cotentin" verdankt, konnte das Dorf bis heute seinen malerischen Charakter bewahren. In dem ehemaligen Anlaufhafen an der Zinnroute wurden die Handelsschiffe inzwischen von Yachten abgelöst, was aber dem Charme dieses Ortes keinen Abbruch getan hat. Das Dorf lädt zu einem angenehmen Spaziergang ein und hält für Besucher zwei Kirchen, eine Brücke mit 13 Bögen und eine sechseckige Taufkirche aus galloromanischer Zeit bereit.

Die Fresken von Canville

Beim Entfernen der Kalktünche in der Kapelle von Canville-la-Rocque kamen 1982 Fresken aus dem 16. Jh. ans Licht. Sie erinnern an die Legende des "Pendu Dépendu", die das einzigartige Abenteuer dreier deutscher Pilger auf dem Jakobsweg schildert.

Die Windmühle von Fierville-les-Mines

Die Windmühle oberhalb von Fierville ist auch heute noch in Betrieb. Sie wurde 1997 renoviert und befindet sich in perfektem Zustand. Hier werden u. a. Weizen, Buchweizen und Dinkel gemahlen. Die Windmühle kann besichtigt werden und es gibt verschiedene Veranstaltungen, wie beispielsweise das Erntedankfest. Falls man einen Ort zum Mittagessen sucht, muss man nicht weit gehen. Im ehemaligen Wohnhaus des Müllers befindet sich ein Gasthaus!