Als Hauptstadt des Parks des Cotentin- und Bessin-Marschlandes bewahrt Carentan ein historisches Erbe und eine vielfältige Kultur.

 

Die Geschichte dieser im Herzen des Departements La Manche, genauer in der Baie du Cotentin gelegenen Stadt ist von Besatzungen und Konflikten geprägt. Auch heute noch trägt die Stadt die Narben zahlreicher Kämpfe, die sie im Verlauf der Jahrhunderte und auch im 2. Weltkrieg erlebt hat.
Dennoch kann Carentan stolz darauf sein, dass zahlreiche unter Denkmalschutz stehende Gebäude hier zu finden sind, die von der reichen kulturellen Vergangenheit zeugen.

Mittelalterliche Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht

Mehrere Gebäude, die heute unter Denkmalschutz stehen, zeugen von der starken geschichtlichen Prägung Carentans.

 

Die Kirche Notre-Dame

Die Kirche Notre-Dame aus dem 11. Jahrhundert wurde im Laufe der Zeit mehrfach beschädigt und umgebaut. Im 15. Jahrhundert wurde ihre Grundfläche verdoppelt und im 16. Jahrhundert wurde eine Kapelle angebaut. Leider wurden durch die Bombardierungen 1944 viele Schäden verursacht. Dennoch sind alte Kirchenfenster, Gemälde sowie die Orgel (die ebenfalls unter Denkmalschutz steht) erhalten geblieben.

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Die Arkaden der überdachten Galerie 

Die Arkaden der überdachten Galerie, einzigartig in der Normandie, sind die Überreste eines ehemaligen überdachten Marktes.

 

Und es gibt noch weitere geschichtsträchtige Gebäude in der Stadt:

  • Hôtel de Dey (in dem Honoré de Balzac gewohnt hat),
  • Hôtel de Maillé (in dem sich Napoleon I aufgehalten hat),
  • Hôtel de Lessey,
  • Hôtel de Ponthergé.

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Das Rathaus

Das Rathaus hat viel erlebt: Das Gebäude, das ursprünglich ein Kloster war (die Nonnen wurden später ausquartiert), war im Laufe der Jahrhunderte Garnison, Kaserne, Gendarmerie, Schule, Bibliothek,...

 

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Waschhaus 

Im Quartier des Fontaines gibt es ein großes Waschhaus, das von Steinsäulen aus Caen mit künstlerisch gestalteten Wasserspeiern eingefasst ist.  

 

Gedenkstätten der Landung der Alliierten

In der Nähe von Carentan erinnern Museen an die Schlacht in der Normandie: Normandy Tank Museum in Catz, Centre Historique des Parachutistes du Jour-J in Saint-Côme-du-Mont, Musée Mémorial de Bloody Gulch in Méautis.

 

Ferien NormandieDer Hafen von Carentan

Der Hafen existiert bereits seit der gallischen Epoche. Der Hafen, der zerstört und dann in der Nähe wieder aufgebaut wurde, hat dank des Warenverkehrs schnell zur ökonomischen Entwicklung beigetragen. Der Bau der Kanäle und Schleusen hat den Handel zwischen Rouen und Carentan zum Florieren gebracht und Carentan wirtschaftlichen Wohlstand beschert. Die Bombardierungen des Jahres 1944 haben auch hier zahlreiche Schäden verursacht.
Heute ist es ein Yachthafen. Nun kann man das Meer über eine Fahrrinne erreichen, die die Bucht von Les Veys durchquert.

 

Außergewöhnlich:
Am Kai entdecken Sie vielleicht die Dreknor. Und im Sommer können Sie vielleicht eine Fahrt mit diesem Wikingerschiff machen!

 

 

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Pont-Canal

Dieser 1994 eingeweihte Brückenkanal ist ein echtes Kunstwerk. Die Idee: die RN13 unter dem Kanal zwischen dem Yachthafen und dem Meer hindurchzuführen.
Vielleicht haben Sie die Möglichkeit zu sehen, wie direkt über Ihnen ein Segelschiff hinwegsegelt – vielleicht sogar die Dreknor!