An der Westküste des Departements La Manche liegen acht Naturhäfen.

Der Naturhafen der Vanlée

Im Südwesten des Departements La Manche zwischen Agon-Coutainville und Granville. Er wird durch die Mündung der Vanlée gebildet.
Das Besondere an diesem Naturhafen ist eine riesige, nach Norden ausgerichtete Sandzunge, deren Spitze auch "das Ende der Welt" genannt wird.
Ein Meeresarm legt sich um Saint-Martin-de-Bréhal, das somit auf einer Halbinsel liegt, und der Naturhafen umfasst Salinen und Salzwiesen, auf denen bei Ebbe Schafherden weiden. Bei Springfluten hingegen liegt die Straße unter Wasser.
 

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Der Naturhafen von Blainville

Auf der Höhe von Blainville-sur-Mer, hinter einem Dünengürtel, wird ein versandeter Naturhafen heute zum Teil für die Landwirtschaft, aber auch für die Austernzucht und touristische Aktivitäten genutzt.

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Der Naturhafen von Regnéville

In Regnéville-sur-Mer ergießt sich die Sienne in den Ärmelkanal und ihr Mündungsgebiet, dort wo Süßwasser und Salzwasser aufeinander treffen, erstreckt sich zwischen den Landzungen von Agon und Montmartin-sur-Mer über fast 900 Hektar. Hellbäuchige Ringelgänse, Austernfischer und Seeregenpfeifer nutzen dieses riesige Gebiet als Winterquartier und zur Aufzucht ihrer Jungen.
 

Der Naturhafen von Geffosses

Das Schutzgebiet des Naturhafens von Geffosses
erstreckt sich über 185 Hektar und die Gemeinden Geffosses und Anneville-sur-Mer. Dieses Gebiet wird von Zugvögeln für einen Zwischenstopp oder auch als Winterquartier genutzt und auch zur Aufzucht ihrer Jungen.

 

Der Naturhafen von Surville

Die Dünen, die sich bis weit ins Landeinnere erstrecken, wurden wenig von der Urbanisierung und vom Gemüseanbau beeinträchtigt. Diese Gegend ist durch ein dichtes Netz von Auffangbecken gekennzeichnet, die beste Voraussetzungen für Amphibien bieten. Am Rand eines dieser Becken wurde Sumpf-Glanzkraut gefunden, eine besonders seltene Orchideenart, von der man bisher annahm, dass sie in der Basse-Normandie ausgestorben sei.

Ferien NormandieDer Naturhafen von Saint-Germain-Sur-Ay

Dies ist mit 600 Hektar der größte Naturhafen der Westküste des Cotentin. Im Norden und Westen wird er durch die Pointe du Banc in St. Germain sur Ay begrenzt, im Süden durch die Dünen von Créances.

In diesem Gebiet, in dem sich Dünen mit Salzwiesen abwechseln, findet man Seeregenpfeifer, zahlreiche Amphibienarten und die berühmten Salzwiesenschafe.

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Der Naturhafen von Portbail

Er befindet sich in der Gemeinde Portbail und liegt an der Mündung der Olonde.
Die Sandzunge wird durch die Dünen von Sainte-Marie und die südliche Zunge durch die Lindbergh-Dünen gebildet.
 

Der Naturhafen von Carteret

Er wird durch das Cap de Carteret geschützt, auf der 1837 ein Leuchtturm errichtet wurde. Hier wurde auch der Hafen von Carteret angelegt.