Geschichte der Schlacht um die Normandie

6. Juni 1944: D Day

 

836.000 Männer landen in der Normandie, davon 20.000 amerikanische Fallschirmjäger. Am 6. Juni springen sie in verschiedenen Zonen zwischen Carentan, Sainte-Mère-Eglise und Utah-Beach ab. Ihre Missionen: Unterstützung der Landungstruppen und schnellstmögliche Einnahme von Carentan. In den drei Departements Calvados, La Manche und L'Orne erinnern verschiedene Gedenkstätten an die Offensive der Alliierten: "Objectif - un Port", "D-Day, le Choc", "Cobra - La Percée", "Contre-Attaque".

D-Day Le Choc

Ferien Normandie

Diese Route, die dem Verlauf der amerikanischen Offensive nachempfunden ist, führt von Bayeux in Richtung Carentan – ausgehend von dem Strandabschnitt Omaha Beach, der als Schauplatz einer schrecklichen Schlacht traurige Berühmtheit erlangt hat, bis zur Einnahme von Saint-Lô und Carentan. Die Route verläuft dann über das Marschland der Halbinsel Cotentin in Richtung Carentan, das Treffpunkt mit den in Utah Beach, einem der fünf Strandabschnitte der Landung, gelandeten Truppen war.
Entlang der ausgeschilderten Route kann man dann den schwierigen Vorstoß der amerikanischen Truppen in Richtung Saint-Lô verfolgen, einer von Kämpfen verwüsteten Stadt. Sie stellte jedoch einen wichtigen Straßenknotenpunkt dar, den die Alliierten einnehmen mussten.

Objectif Un port : Cherbourg

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Zur Versorgung der Landungstruppen brauchen die Alliierten eines unbedingt: einen Tiefwasserhafen. Vorrangiges Ziel der am Utah Beach und in der Nähe von Sainte-Mère-Eglise gelandeten amerikanischen Truppen war daher die Einnahme des Hafens von Cherbourg.
Die Tour "Objectif - Un Port" folgt dem Weg, den General Collins mit dem 7. Korps der amerikanischen Armee in Richtung Cherbourg eingeschlagen hat.
So erinnert die Route von Carentan bis Cherbourg an die Orte, an denen die amerikanischen Fallschirmjäger der 82. und der 101. Luftlandedivisionen rund um Sainte-Mère-Eglise abgesetzt wurden, und an die Landung auf dem Strandabschnitt Utah Beach in Sainte-Marie-du-Mont.

Anschließend... :
führt der Weg, den die Allierten nahmen, in Richtung Cherbourg. Denn sie wollten:
- den Weg zur Halbinsel Cotentin abschneiden
- die in dieser Region stationierten deutschen Truppen isolieren
- und den Hafen von Cherbourg erobern

 

 

Cobra La Percée

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Am 25. Juli 1944 beschlossen die Alliierten, die Operation Cobra zu starten. Diese vom amerikanischen General Bradley geleitete Operation hatte zum Ziel, die deutschen Verteidigungslinien westlich von Saint-Lô zu durchbrechen und die gegnerischen Truppen von Süden aus zu umzingeln.

Von Cherbourg bis Avranches folgen die Besucher dem schwierigen Vorstoß der unter der Leitung von General Patton stehenden Panzertruppen bis zu ihrem ruhmreichen Durchbruch in Avranches. Die Städte La Haye-du-Puits, Périers und Coutances sowie die Kampfschauplätze am Mont Castre, in Chapelle-en-Juger und Roncey lassen die enormen Schwierigkeiten erahnen, mit denen die Kampftruppen der Operation Cobra konfrontiert wurde.

Nach der Befreiung von Avranches am 31. Juli dringt ein Teil der Armee von General Patton in die Bretagne vor, ein anderer zieht in Richtung der Loire und der letzte Teil in Richtung Le Mans - Alençon, um die Nachhut des Gegners zu verfolgen.

Der Durchbruch bei Avranches sollte es den Alliierten daher ermöglichen, in Windeseile das Land zurückzuerobern.