Der im Jahre 1975 eingerichtete Park Normandie-Maine erstreckt sich über zwei Regionen (Basse-Normandie, Pays de la Loire) und vier Departements: Orne, Manche, Mayenne, Sarthe.


Dieser Park beherbergt eine wahre Fülle an Natursehenswürdigkeiten. Hier findet man insbesondere seltene Arten wie die Flussperlmuschel oder den Dohlenkrebs, aber auch bemerkenswerte Naturlandschaften wie Heideland, Torfmoore, Kalksteinhügel oder Geröllhalden. Der Park beginnt im Departement La Manche in Mortain und erstreckt sich bis in das Umland von Domfront und die Region Bas-Maine.


Der deutliche Unterschied zum Natur- und Regionalpark des Cotentin- und Bessin-Marschlandes ist, dass 25 % seiner Fläche mit Hainen und Wäldern bedeckt sind. So befindet sich u. a. der Wald von Mortain im Park Normandie-Maine.


Zu den sehenswerten Orten zählen...

Fosse Arthour

Die Fosse Arthour ist eine in den Felsen eingegrabene, 70 m tiefe Schlucht, die aufgrund ihres faszinierenden Charakters und ihrer wilden Schönheit bekannt ist. Um diesen Ort, der zum Spazierengehen wie auch zum Klettern wunderbar geeignet ist, ranken sich zahlreiche Legenden. So erzählt man sich, dass König Arthur hier, als er das Verbot missachtete, sich vor Einbruch der Dunkelheit zu seiner Frau zu begeben, sein Leben gelassen hat.

Ferien Normandie

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Die Wasserfälle von Mortain

Der große Wasserfall zählt zu den größten in Westfrankreich. Über das Relief des amorikanischen Sandsteins fällt das Wasser der Cance ca. 20 m in die Tiefe. Die Vegetation ist sehr üppig.

Der kleine Wasserfall lädt mit seiner schattigen, grünen Umgebung zu einem Spaziergang ein. Die tiefe Schlucht, die der Cançon gegraben hat, kann man dank der errichteten Treppen leicht durchqueren. Die angenehme Kühle, das Rauschen des Wassers und der Gesang der Vögel verbreiten eine Atmosphäre heiterer Ruhe: ein typischer Spaziergang in der Normandie.

 

Die Roches de Ham sind eine Natursehenswürdigkeit südlich von Saint-Lô inmitten des normannischen Bocage-Lands, dessen typisches Merkmal die von Hecken umrahmten Wiesenparzellen sind.

Bei den Roches de Ham handelt es sich um 105 m hohe Schieferklippen, die hoch über dem Fluss Vire aufragen.
Von hier oben aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das umliegende Bocage-Land und den mäandernden Flusslauf der Vire in der Region Saint-Lô.

Die Roches de Ham sind eine Zwischenstation vieler Spazierwege und Wanderrouten. Wenn Sie also in der Normandie einen Ausflug zu Pferd, zu Fuß oder mit dem Fahrrad planen, dann denken Sie an die "Voies Vertes" (grünen Wege), die die Region Saint-Lô durchqueren.

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Die Felsen von Gréville-Hague, das Kastell Vendon… die Felsen von La Hague zählen zu einer Landschaft, die insbesondere dem Maler Jean-François Millet sehr am Herzen lag, und sie sind der ideale Ausgangspunkt für eine Wanderung entlang des Sentier des Douaniers, des Zöllnerwegs.


Beim Durchqueren des Weilers Laye bietet sich Ihnen ein atemberaubender Ausblick auf die Bucht von Ecalgrain. Etwas weiter sehen Sie das Kap "Nez de Jobourg", dessen Klippen mit 128 m die höchsten der Normandie sind und die zu den höchsten in Europa zählen. Durch die hoch über dem Meer aufragende Form erweckt das Kap Nez de Jobourg den Eindruck, wahrlich das „Ende der Welt“ zu sein und das Meer zu beherrschen.

Küsten- und Heidelandschaften von la Hague

Inmitten des Schutzgebietes Natura 2000 "Côtes et Landes de la Hague" können Sie von den hohen Granitklippen der Kaps Nez de Jobourg und Nez de Voidries den Ausblick auf die Kanalinseln oder die kleinen Buchten und Felsplateaus unterhalb der Kaps genießen.
 

Der Sentier des Douaniers (Zöllnerweg)

Der alte Zöllnerweg bietet wunderbare Ausblicke. Von der Bucht des Mont-Saint-Michel bis zum Marschland des Cotentin windet sich der Weg an der Küste des Departements La Manche entlang. Er heißt Zöllnerweg, weil die Zöllner ihn früher benutzten, um die Küste zu überwachen, an der es viele Schmuggler gab, die einen illegalen Warenverkehr zwischen dem Kontinent und den Inseln betrieben.

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Über den Dünen von Hatainville thronend bieten die Felsen des Cap de Carteret einen außergewöhnlichen Ausblick auf die Kanalinseln.


Auf dem Felsplateau des Kaps sind Heide und Stechginster der Lebensraum für die Provencegrasmücke, den Kolkraben und den Wanderfalken. Um den Leuchtturm herum tragen die kürzlich restaurierten Trockenmauern zum Erhaltung des Kaps bei und führen die Besucher entlang der Klippen der Côte des Isles.

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Die Dünenelandschaft von Hatainville

Zwischen dem Cap de Carteret und dem Cap du Rozel erhebt sich die Dünenlandschaft von Hatainville bis in eine Höhe von über 60 m und bedeckt Felsen, die älter als 70.000 Jahre sind. Vom Meer bis zum höchsten Gipfel der Dünenlandschaft ist die Vegetation stufenförmig angeordnet. Zahlreiche seltene Arten leben in den Dünen, deren Farben sich mit den Jahreszeiten ändern: vom Blau des Strandroggens über das Violett des Sand-Thymians und das kräftige Rosa des Pyramiden-Hundswurz bis hin zum Gelb und Braun des großen Spinnen-Ragwurz.


… Und ganz in der Nähe

Die Fresken von Canville

En enlevant le badigeon de chaux de la chapelle de Canville-la-Rocque, en 1982, on fit réapparaître des fresques datant du 16e siècle. Elles évoquent la légende du « pendu dépendu », l'aventure de trois pèlerins allemands sur les chemins de Saint-Jacques-de-Compostelle.

Die Badehäuschen in Carteret

Am Strand La Potinière in Carteret findet man auch hübsche, weiß-blaue Badehäuschen. Leider verursachen die häufigen Stürme unabwendbare Schäden.

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Die Heidelandschaft von Lessay ist eine bemerkenswerte Gegend, die sich südlich von Lessay erstreckt. Die große Ebene mit flachem Relief ist die Heimat von Stechginster, Heide und kurzen Gräsern.

 

Der Schriftsteller Jules Barbey d’Aurevilly hat die Heidelandschaft von Lessay, "la terrible lande", wie er sie nannte, zum Schauplatz mehrerer seiner Romane gemacht.

In seinem Roman "Die Gebannte" (1852) sagt er über diese Naturlandschaft:
"Die Heide von Lessay ist eine der ausgedehntesten jenes Teiles der Normandie, der Halbinsel Cotentin genannt wird. (...) Zwischen La Haye-du-Puits und Coutances gelegen verbreitet diese normannische Wüste, in der man weder Bäume, noch Häuser, noch Hecken, noch Spuren von Mensch oder Tier antrifft, außer jenen des Vorübergehenden oder der Herde am Morgen im Staub, wenn es trocken ist, oder im feuchten Lehm, wenn es geregnet hat, ein Maß an Einsamkeit und verzweifelter Tristesse, die man nicht so leicht vergessen kann. […] Das ganze Land ist der Meinung, dass dies eine furchtbare Passage war..."

Sehenswertes in Lessay:

- Die Abteikirche Sainte Trinité

Hierbei handelt es sich um ein Gebäude aus dem 11. Jahrhundert mit einem Kreuzgewölbe aus einfachen Spitzbögen.

 
- Musikfestival in der Abtei Sainte-Trinité

International bekannte Musikensembles wie Arts Florissants oder Cercle de l’Harmonie finden sich jedes Jahr zur Freude von Musikliebhabern in Lessay ein.

 
- Foire de la Sainte-Croix

Am 2. Wochenende im September findet in Lessay die Foire de la Sainte-Croix, eine Landwirtschaftsmesse, statt und zieht mehrere Tausend Besucher an.

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